V13 11.00 Uhr, Schinkelsaal im Gesellschaftshaus
MEIN DIR ERGEBNES HERZE
Georg Philipp Telemann:
„Dich wird stets mein Herz erlesen“ Kantate für Bass, Violine solo, Streicher und Basso continuo TVWV 20:17; „Dein Auge tränt, ach weine nicht“ Kantate für Bass, Streicher und Basso continuo TVWV 20:20; „In einem Tal, umringt von hohen Eichen“ Kantate für Bass, Blockflöte, Streicher und Basso continuo TVWV 20:22, Concerto d-Moll für zwei Chalumeaux, Streicher und Basso continuo TWV 52:d1;
Johann Christoph Graupner:
Concerto C-Dur für Basschalumeau, Violoncello, Fagott, Streicher und Basso continuo
Ausführende
Klaus Mertens - Bass
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy
In den 1730er Jahren veröffentlichte Telemann drei Sammlungen verschieden besetzter weltlicher Solokantaten, die in der Musikwelt große Aufmerksamkeit fanden. Das war zum einen sicher den recht qualitätsvollen Dichtungen zuzuschreiben, die den Nerv der Zeit trafen. Zum anderen war es natürlich Telemanns Musik, die vor allem von der jüngeren Komponistengeneration als mustergültig und wegweisend empfunden wurde. So entwickelte beispielsweise der Musiktheoretiker Johann Adolph Scheibe anhand dieser Kompositionen seine Kantatentheorie. Der spätere Berliner Hofkomponist Johann Friedrich Agricola berichtete Telemann begeistert über seine Erfahrungen mit den Kantaten aus der hier in Auszügen vorgestellten ersten Sammlung von 1731: „Sechs gewisse Cantaten von Ihrer Arbeit, die mir ... zu Händen kamen, [haben mir] einen Begriff beygebracht ..., wie Singsachen, wenn sie schön seyn sollen, eingerichtet werden müssen.“ Die Werke behandeln zum Teil augenzwinkernd verschiedene Schattierungen des ewig aktuellen Themas „Liebe“.
Einen ganz eigenen, exotischen Klang bringt der sogenannte Chalumeau in das Konzert ein. Für dieses Rohrblattinstrument, das entwicklungsgeschichtlich zwischen Blockflöte und Klarinette steht, schrieb Telemann zwei Doppelkonzerte, die hier erklingen sollen.
|
|
Klaus Mertens
Ludger Rémy
|
regulär
|
ermäßigt
|
| 1. Kat. |
verkauft
|
|
|
|
|
|
|